in.concert@20th CD-Bestellung:

in.concert@20th

Janez Gregorič, Guitar

  • Abel Carlevaro
    • Milonga Oriental
    • Aires de Vidalita
  • John W. Duarte - English Suite
    • Prelude
    • Folk Song
    • Round Dance
  • Agustín Barrios - La Catedral
    • Preludio lento
    • Andante religioso[MP3]
    • Allegro solemne [MP3]
  • Joaquín Rodrigo
    • Tiento Antiguo
    • En los Trigales
  • Léo Brouwer - El Decameron Negro
    • La Arpa del Guerrero
    • La Huida de los Amantes por el Valle de los Ecos
    • Ballada de la Doncella Enamorada
  • Petr Fiala - Sonatina
    • Lento, poco rubato
    • Allegretto scherzando
    • Largo
    • Allegro brillante

Gitarre aktuell, Peter Maier – CD-Besprechung, Dezember 2008

Klangästhet

Der Hörer bemerkt es sofort: hier ist ein Klangästhet am Werke. Auf der neuen CD in.concert@20th des österreichischen Gitarristen Janez Gregorič wird dann auch nicht lange um das Thema „Musik des 20. Jahrhunderts“ herumgespielt, sondern gleich zur Sache gekommen. Carlevaro, Duarte, Barrios, Rodrigo, Brouwer und der sicherlich vielen unbe- kannte tschechische Komponist Petr Fiala sind die Namen, (. . .)

Was eigentlich wirklich an dieser Platte auffällt – es wurde eingangs schon angedeutet – ist die Spielkultur, mit der Gregorič alle Werke vorträgt und sie durch eine eher selten gehörte Klangästhetik erstrahlen lässt. Man nimmt kaum Nebengeräusche war, Schleifen, Quietschen oder sonst welche klanglichen Unreinheiten, sondern wird mit einem glasklaren, dennoch warmen Ton überrascht. (. . .)

Konsequenterweise spielt Gregorič seit 1999 eine Gitarre „Modell Carlevaro« des deutschen Gitarren- baumeisters Eberhard Kreul. Die Weiterentwicklung dieses ursprünglichen Typs, das »Modell Carlevaro mit Schalloch“, das Gregorič seit 2005 spielt, kommt bei dieser CD das erste Mal auf einem Tonträger zum Einsatz. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass durch die Technik Gregoričs in Verbindung mit diesem Instrument und dem ausgewählten, sehr anspruchvollen Programm, diese CD zu einer außerordentlichen Delikatesse geworden ist,
(. . .)

zurück zur Übersicht