Janez Gregorič

Klangästhet - Der Hörer bemerkt es sofort: hier ist ein Klangästhet am Werk – so betitelt Peter Maier in der deutschen Fachpresse „Gitarre aktuell“ die Besprechung der CD „in.concert@20th“, wo es weiter heißt:
Was eigentlich wirklich an dieser Platte auffällt ist die Spielkultur, mit der Gregorič alle Werke vorträgt und sie durch eine eher seltene Klangästhetik erstrahlen lässt. - Man kann ohne Übertreibung sagen, dass durch die Technik Gregoričs in Verbindung mit diesem Instrument und dem ausgewählten, sehr anspruchvollen Programm, diese CD zu einer außerordentlichen Delikatesse geworden ist.
(Peter Maier – Gitarre aktuell 2008)

Janez Gregorič mit Abel Carlevaro

Janez Gregorič, geb. 1965 in Klagenfurt (Österreich), studierte Gitarre an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Martin Mysliveček, wo er 1994 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. 1995 gewährte ihm das Bundesministerium für Kunst ein Arbeitsstipendium zum Erlernen der „Carlevaro-Schule“ (Berlin) und der F.M. Alexander-Technik (Wien).

In den Jahren 1998 bis 2001 studierte er bei Maestro Abel Carlevaro in Montevideo (Uruguay). Zusätzliche musikalische Erfahrungen sammelte er bei mehreren Meisterkursen anerkannter GitarristInnen (Maria Livia Sao Marcos, John W. Duarte, Roland Zimmer, Gordon Crosskey, David Russel u. a.).

Janez Gregorič mit Gilbert Sabitzer

Janez Gregorič tritt als Solist und Kammermusiker in vielen Ländern Europas (Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Luxemburg, Tschechien, u. a.) auf und kann dabei auf eine rege musikalische Zusammenarbeit zurückblicken, unter anderem mit Bernarda Fink (Mezzosopran), Gilbert Sabitzer (Saxophon), Roland Schueler (Violoncello) und Walter Auer (Flöte).

Janez Gregorič mit Walter Auer

Seit 1998 ist er als Vortragender bei internationalen Seminaren tätig. Als Autor der Gitarrenschule „Alles CLARO“ setzt er als erfolgreicher Pädagoge den didaktischen Weg seines Lehrers Abel Carlevaro fort. Als Gitarrist und Komponist kann er auf etliche CD-Aufnahmen verweisen. Seine aktuelle Doppel-CD „Cronomías de Montevideo“ ist der künstlerische Beleg seiner intensiven Beschäftigung mit dem Schaffen Abel Carlevaros.

Gitarre
    "Modell Carlevaro" mit Schallloch

Seit dem Jahr 1999 spielt Janez Gregorič eine Gitarre „Modell Carlevaro“ des deutschen Gitarrenbaumeisters Eberhard Kreul und seit 2005 die erste Gitarre „Modell-Carlevaro mit Schallloch“, einer Weiterentwicklung des ursprünglichen Modells, die auf der CD „in.concert@20th” (2007) zum allerersten Mal auf einem Tonträger erklingt.

Janez Gregorič mit Bernarda Fink

In Zusammenarbeit mit Bernarda Fink (Mezzo- sopran) ist im Mai 2008 die CD „Lautlandschaft“ erschienen, in der der Komponist Janez Gregorič Lyrik seiner Heimat Kärnten für Stimme und Gitarre vertont hat.

Janez Gregorič ist Gründer und künstlerischer Leiter der Internationalen Kammermusikwerkstatt „Sonus“.

Als Musiker, der mit anderen Kunstgattungen eng verbunden ist, hat Janez Gregorič im Jahre 2000 gemeinsam mit dem Autor Fabjan Hafner und dem bildenden Künstler Rudi Benétik die spartenüber- greifende Veranstaltung „trivium / tri poti / drei wege“ ins Leben gerufen, für die er die Hauptverantwortung trägt. Früchte dieses alljährlichen Festivals sind die beiden CDs „ameisen erzählen saitenweise“ (2001) und „trivium - die vier elemente“ (2006), an denen er als Komponist und Gitarrist mitgewirkt hat.

Gemeinsam mit Arthur Ottowitz (Blues Harp) erschien 2009 bei Extraplatte die CD „across“ wo der Konzertgitarrist eine weitere Facette seines Könnens zeigt.

Tim Hofmann über ein Konzert von Janez Gregorič:
Gregorič führte eine perfekte Symbiose zwischen technischer Faszination und stilistischer Farbe vor – ein Traum, [...] Ein glockenklarer Ton, satt und direkt im Bass und doch mit einer seidigen Wärme versehen – einfach ein Genuss.
(Tim Hofmann, in „Freie Presse – Chemnitz“)